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Platzeck Buch: Erste Auflage fast vergriffen

Platzeck Buch: Erste Auflage fast vergriffenRund 150 Potsdamerinnen und Potsdamer trotzen am gestrigen Abend Wind und Wetter und kamen in die Schinkelhalle in der Landeshauptstadt. Sie wollten sich trotz der äußeren Umstände die Vorstellung des neuen Platzecks "Zukunft braucht Herkunft" nicht entgehen lassen. Neben dem Autor Matthias Platzeck selbst war auch das SPD-Urgestein Hans-Jochen Vogel angekündigt. Aus gesundheitlichen Gründen musste er leider absagen, wurde aber kurzfristig vom Polnischen Botschafter Dr. Marek Prawda hervorragend vertreten.

Dr. Marek Prawda lobte die treffenden BeschreibungenPlatzecks zu Zeiten der Wende und zog zahlreiche Parallelen zu derdamaligen Situation in Polen. Auch heute seien sich Ostdeutsche undPolen in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich. Dem konnte Matthias Platzecknur zustimmen. Platzeck forderte zudem erneut, dass beim Blick auf dieOstdeutschen vor allem die Aufbauleistung der letzten 20 Jahre imMittelpunkt stehen müsse: "Es kann doch nicht sein, dass es nach 20Jahren immer nur die eine Frage nach dem Unrechtsstaat DDR gibt. DieDDR ist seit 20 Jahren tot." Die Bürgerinnen und Bürger im Osten derRepublik hätten allen Grund stolz zu sein, die völligeDeindustrialisierung Ostdeutschlands zu Beginn der 1990er Jahregemeistert zu haben.

Matthias Platzeck dankte demPolnischen Botschafter Dr. Marek Prawda sehr herzlich für seinelobenden Worte und bedauerte die kurzfristige Absage Hans-JochenVogels. "Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung", so derMinisterpräsident. Die von Hans-Jochen Vogel bereits vorbereitete Redewurde in Teilen von SPD-Generalsekretär Klaus Ness verlesen. Seinenvollständigen Beitrag finden Sie hier .

Am Ende derVeranstaltung nahm sich Matthias Platzeck noch viel Zeit, um diezahlreichen Signatur-Wünsche der Potsdamerinnen und Potsdamer zuerfüllen. Viele Bücher gingen zeitgleich über den Ladentisch desVerlags "Hoffmann und Campe". Sie gehörten mit zu den letzten Büchernder ersten Ausgabe. Sie ist bereits fast komplett vergriffen. EinVertreter des Verlags kündigte währenddessen an, die zweite Auflage inwenigen Tagen in den Druck zu geben.