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Müntefering besucht Jugendolympiade in Großräschen

Franz MünteferingJunge Auszubildende aus elfeuropäischen Nationen haben sich am Dienstag zur Jugendolympiade fürOffenheit, Toleranz und Chancengleichheit auf den IBA-Terrassen amkünftigen Ilsesee in Großräschen getroffen. Mitten hinein mischtesich auch SPD-Parteichef Franz Müntefering, der in seiner Ansprachean die Teilnehmer und Organisatoren für ein europäischesMiteinander ohne Grenzen warb.

Unter 900Bewerbern um die Austragung der Veranstaltungswoche hatte dieLauchham-meraner Wirtschaftsentwicklungs- undQualifizierungsgesellschaft (Wequa) vor Monaten das Rennen gemachtund damit das bisher größte Toleranz-Projekt in die Lausitz geholt.Aus Portugal, Polen, Schweden, Ungarn, Rumänien, der Türkei,Italien und Tschechien waren die 16- bis 20-jährigen Lehrlinge unteranderem in die Lausitz gereist, um eine gemeinsame "Olympia-Woche"im Seenland zu verbringen, gemeinsam Spaß zu haben, sichinterkulturell auszutauschen, künstlerisch tätig zu werden.

Das unter anderem vom EuropäischenSozialfonds finanzierte Xenos-Projekt war so ganz nach dem GeschmackFranz Münteferings, der sich nicht lange bei der offiziellen Redeaufhielt, sondern viel lieber den Kontakt zu den jungen Menschen ausaller Herren Länder suchte. "Ich kenne dieses Projekt aus anderenRegionen unserer Bundesrepublik. Ein schönes Beispiel, wie EuropaMenschen zusammenbringt. Gerade in der jungen Generation spielenGrenzen ja keine Rolle mehr", so der SPD-Parteichef.

Zuvor hatte sich Müntefering vomBürgermeister und SPD-Bundestagskandidaten für den Direktwahlkreis66 (EE / OSL II), Thomas Zenker, von der erfolgreichen EntwicklungGroßräschens überzeugen lassen. Aus der Kleinstadt an dereinstigen Tagebaukante wird durch die Flutung der Lausitzer Seenkettein wenigen Jahren die Seestadt Großräschen erwachsen.