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Windkraft: 1.000 Meter Distanz zu Wohnhäusern beschlossen

WindkrafträderKünftig dürfen Windkraftanlagen in Brandenburg nur noch gebaut werden, wenn sie einen Mindestabstand von 1.000 Metern zur nächsten Wohnsiedlung haben. Mit dem Erlass der Landesregierung, der zum 1. Juli in Kraft tritt, hat Brandenburg einen guten Kompromiss gefunden, um bei dem gewünschten Ausbau erneuerbarer Energien die Menschen vor Störungen durch Lärm oder Schattenwurf der Windkraftanlagen zu schützen.

Brandenburgs Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) sieht die für Windkraftanlagen geeigneten Gebiete in Brandenburg ausgelastet. "Die Ausweisung zusätzlicher Flächen bedarf auch der hohen und dauerhaften Akzeptanz in der Bevölkerung", so Woidke. Um Konflikte auszuschließen oder zu minimieren, sei es daher sinnvoll, auch Konversionsflächen, Altdeponien oder Wirtschaftswald in die Planungen einzubeziehen, erklärte der Umweltminister.

In Brandenburg ist der Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch im Vergleich der Bundesländer erfreulich hoch. Damit leistet Brandenburg einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Foto: © Sternschnuppe1 / PIXELIO