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Platzeck zu den Forderungen der Kita-Initiative

KitaAuf seiner Kreisreise durch Ostprignitz-Ruppin nahm Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) erneut Stellung zu den Forderungen der Kita-Initiative im Land. Platzeck machte deutlich, dass er die Argumente der Betroffenen gut verstehen könne. "Ich kann nur eines nicht: Geld drucken", so der Ministerpräsident.

Sehr eindrucksvoll beschrieb Platzeck die finanziellen Folgen einesverbesserten Betreuungsschlüssels. Schon die von der SPD gewollteVerbesserung des Betreuungsschlüssels bei den Kleinsten von derzeit 1:7auf 1:6 koste Brandenburg in Zukunft jährlich 18 Millionen Euro mehrals bisher. Bei der hohen Schuldenlast, die unser Land bereits zutragen habe, seien noch kleinere Gruppenzahlen zwar wünschenswert, aberderzeit nicht bezahlbar. "Wir tragen auch Verantwortung für dienachfolgenden Generationen, für genau die Kinder, die gerade in dieKitas gehen - sie müssen das richten, was wir heute falsch machen, undich möchte nicht, dass sie später vor einer riesigen Wand stehen. DerBerg muss besteigbar sein", erklärte Platzeck.