SPD SPREE-NEISSE
DAS IST, WAS WIR TUN.

Platzeck fährt südwärts: Sommerabend in Elsterwerda

Platzeck reist südwärts: Sommerabend in ElsterwerdaIn eines der stärksten Gewerbegebiete des Elbe-Elster-Kreises führte Matthias Platzeck die dritte und gleichzeitig südlichste Station seiner Sommertour durch Brandenburg. Bei dem Verpackungsmittelhersteller "Gizeh" im Elsterwerdaer Industriegebiet/Ost nahm er zunächst gerne die Einladung von Geschäftsführer Frank Jung zu einer Besichtigung des hochmodernen Kunststoffunternehmens an, ehe im wiederum voll besetzten SPD-Sommerfest-Zelt bei Jazz-Klängen mit einem warmen Applaus empfangen wurde.

Eines brannte dem Ministerpräsidenten da schon unter den Nägeln. In seine kurzweilige Einführung ließ der Ministerpräsident vor den "gesellschaftlichen Motoren" des Elbe-Elster-Landes diesmal auch die Tagespolitik einfließen. Mächtig geärgert habe er sich zuletzt über den erneuten Vorstoß des scheidenden CDU-Innenministers Jörg Schönbohm, der die neue Bundesländer nach "40 Jahren Indoktrination" wiederholt der "Verwahrlosung", "Entbürgerlichung" und "Entkirchlichung" bezichtigt hatte.

"So sehr ich den Kollegen Jörg Schönbohm ansonsten schätze: Dass er nach zwei Jahren erneut behauptet, die Verwahrlosung im Osten sei schlimmer als anderswo in unserem Land, ist ein schlimmer Vorwurf und für mich absolut unverständlich", kritisierte Matthias Platzeck die Behauptungen Schönbohms scharf. Die Zustimmung in den vielen persönlichen Gesprächen, die er anschließend auch mit Ehrenamtlichen, Erziehern und Helfern aus dem Sozialbereich führte, zeigte zweifellos: Der Ministerpräsident hatte den Menschen aus dem Herzen gesprochen.