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Matthias Platzeck erobert die Burg Belzig

Sommertour BelzigEr war idyllisch und unterhaltsam ­– der Start in die zweiteSommerabend-Woche von Ministerpräsident Matthias Platzeck. Im Hof derin den vergangenen Jahren wunderbar sanierten Burg Belzig plaudertendiesmal besonders viele Ehrenamtliche aus Vereinen und Verbänden derRegion, während sich die Sonne sanft hinter die Dächer derMittelmark-Kreisstadt senkte.

Auch als ein kleiner Dank für alle, die oft einen nichtunerheblichen Teil ihrer Freizeit für Mitmenschen wie die krankeNachbarin oder die
Jugendmannschaft im Fußballclub hergeben, solle die Sommerabend-Tourdurch Brandenburg verstanden werden. "Ihr seid der Kitt unsererGesellschaft. In Eurer Mitte erfahre ich, was die Bürgerinnen undBürger gerade bewegt im Land", sagte Matthias Platzeck in einemStreiflicht über die Politik der vergangenen Jahre.

Dabei warf er diesmal den Blick ein wenig weiter zurück, forderteseine Landsleute zu mehr Stolz und Selbstbewusstsein über das auf, wasin den vergangenen beiden Jahrzehnten seit der friedlichen Revolutionerreicht werden konnte. "Ich bin nicht dafür, dass die Historiker erstin 50 Jahren über die unglaublichen Leistungen in den neuenBundesländern referieren. Wir haben einen kompletteDeindustriealisierung gemeistert. 80 Prozent der Menschen hier mussteneinen neuen Beruf erlernen. Jede zweite Familie war
schon einmal von Arbeitslosigkeit betroffen", forderte Platzeck mehr Mut, das Geschaffte mehr in den Fokus zu rücken.

Und ein Blick in den lauschigen Sommerabend hinaus bot auch ein tollesBeispiel dafür. "Die Wende hat unsere Burg gerettet. Ich möchte nochmal allen danken, die diesem Projekt, aber auch zum Beispiel unsererAltstadtsanierung zum Erfolg geholfen haben", sagte der aus dem Amtgeschiedene Belziger Bürgermeister Peter Kiep, der den Sommerabend mitMatthias Platzeck mit einem Augenzwinkern ins Rahmenprogramm dertraditionellen Burgfestwoche integrierte. Noch bis zum Sonntag feiertdie Kreisstadt auf und um sein gerettetes Wahrzeichen herum.

Mit von der Partie ist garantiert auch der SPD-Landtagsabgeordneteund Landtagsfraktionschef Günter Baaske, der im Platzeck-Zelt diebesten Grüße von Außenminister und Kanzlerkandidat Frank-WalterSteinmeier übermittelte - und jetzt wohl auch in der Heimat von somanchem Sommerabend-Gast bei seinem Spitznamen "Hugo" gerufen wird.Matthias Platzeck hatte das landauf, landab längst nicht mehr sogeheime Geheimnis mit einem breiten Schmunzeln preisgegeben.