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Platzeck in Neuruppin: "Leute wie dich brauchen wir"

Kundgebung mit Matthias Platzeck in NeuruppinAuf der vierten Station seiner Kundgebungstour verschlug es MatthiasPlatzeck in die Ostprignitz-Ruppiner Kreisstadt Neuruppin. Beiherrlichstem Spätsommerwetter sprach der brandenburgischeLandtagsspitzenkandidat zu den Menschen über das Erreichte ebenso wieüber die Probleme, die es in der Zukunft anzupacken gilt.

Dabei war Platzeck der Einladung von Bundestagskandidatin Dagmar Ziegler sowie den Landtagskandidaten Ina Muhß und Manfred Richter gefolgt, ebenso wie gut 400 Neuruppiner und Neuruppinerinnen, die dem brandenburgischen Ministerpräsidenten aufmerksam lauschten und seinen Worten immer wieder Beifall zollten.

Platzeck machte sich in seiner Rede stark für das Selbstbewusstsein der Ostdeutschen und erinnerte daran, wie viel gerade auch die Menschen im Land Brandenburg in den 20 Jahren nach der friedlichen Revolution geschafft und geleistet haben. Zugleich schaute er jedoch auch nach vorn. Dabei unterstrich Matthias Platzeck vor allem, welch großen Stellenwert die Brandenburger Sozialdemokraten vor allem der Bildungspolitik beimessen: "Wir haben schon viel geschafft, doch wir wissen auch, dass es noch viel zu tun gibt. Es gilt die Förderung von den Kinderkrippen über die Schulen bis hin zu den Universitäten weiter auszubauen", umriss Platzeck seine Ziele und warb vor allem auch eine steigende Anerkennung des "sehr schweren, aber auch wunderschönen" Beruf des Lehrers: "Ich möchte mich bei allen Lehrerinnen und Lehrern für die wichtige Arbeit, die sie tagtäglich leisten, bedanken", so Platzeck, der das Publikum anschließend aufforderte: "Helfen Sie mit, dass unseren Lehrern wieder der Respekt entgegengebracht wird, den sie verdient haben. Wir brauchen sie."

Matthias Platzeck machte deutlich, dass jedes einzelne seiner Themen für ihn eine Herzensangelegenheit ist, ebenso wie sein Amt des brandenburgischen Landesvaters: "Für mich ist das der schönste Beruf der Welt, ich kann mir keinen schöneren vorstellen", erklärte er. "Helfen Sie mir dabei, dass ich mit Ihnen gemeinsam auch in den nächsten Jahren dazu beitragen kann, unser wunderschönes Land Brandenburg zu einem modernen Land weiterzuentwickeln. Einem Land, in dem das Miteinander kein Fremdwort ist."

Im Anschluss an seine Rede mischte sich Matthias Platzeck unter die Menschentraube und suchte das Gespräch mit den Neuruppiner Bürgern. Wie sehr er zuvor den Nerv der Menschen getroffen hatte, machte unter anderem die Aussage eines jungen Mannes deutlich, der sich bei Platzeck dafür bedankte, sich für den Lehrerberuf so stark zu machen: "Ich möchte später selbst Lehrer werden", erklärte der angehende Student, dem Matthias Platzeck wohlwollend mit auf den Weg gab: "Leute wie dich brauchen wir. In den Schule wird man dich in wenigen Jahren auf Händen tragen".

Gespräche wie diese sind es, die Ministerpräsident Matthias Platzeck Einblick in die Sorgen und Gedanken der Menschen in der Mark geben und die es den Brandenburgern ermöglichen, ihre Anliegen direkt und persönlich beim Landesvater loszuwerden. Am morgigen Donnerstag wird Matthias Platzeck Station in Strausberg machen.