SPD SPREE-NEISSE
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"Gerechtigkeit muss spürbar sein!"

Kundgebung OranienburgGut gefüllt war der Schlossplatz in Oranienburg, als Matthias Platzeckvor über 450 Besuchern auf seiner heutigen Wahlkampfkundgebung dieAufbauleistungen in Oranienburg eindrücklich schilderte: "Früher istman an Oranienburg achtlos vorbeigefahren und fragte sich, was man dorteigentlich solle. Heute würde sich das keiner mehr trauen - und dasnicht erst seit der LAGA. Manchmal muss ich mich zu Hause schon fastdafür rechtfertigen, das ich schon wieder in diese Stadt komme."

Daran anknüpfend forderte Platzeck, dass im 20. Jahr der friedlichenRevolution weniger darüber gesprochen werden solle, ob die DDR einUnrechtsstaat sei oder nicht – diese Frage sei vor 20 Jahren eindeutigbeantwortet worden – sondern vielmehr die Aufbauleistungenherausgestellt werden sollten, die die Ostdeutschen zusammen mit dennach Brandenburg gezogenen Westdeutschen geschaffen haben. Daraufkönnen die Ostdeutschen stolz sein und das könne dann auch zu einemstarken Signal für die Deutsche Einheit werden.

Mit diesen Aufbauleistungen stelle sich aber auch die Frage derGerechtigkeit. Hier habe sich in manchen Bereichen eineLebensmentalität entwickelt, der man entgegentreten müsse. DieMentalität "Geiz ist geil" dürfe nicht zum Lebensmotto einer ganzenGesellschaft werden. Ordentliche Arbeit gehöre auch ordentlichentlohnt: "Wenn heute ein Liter Milch billiger ist als ein LiterWasser, dann läuft etwas schief bei uns. Davon kann kein Bauer einauskömmliches Leben bestreiten."

Damit gute Arbeit zukünftig auch gerechter entlohnt wird, wird inder nächsten Legislatur die SPD dafür sorgen, öffentliche Aufträge nurnoch an Firmen vergeben werden, die ihren Arbeitnehmern auch Tariflöhnezahlen. "Gerechtigkeit muss spürbar werden. Und die öffentliche Handmuss da mit gutem Beispiel voran gehen", unterstrich derMinisterpräsident vor den 450 Zuhörern.