SPD SPREE-NEISSE
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Der Wahlkampf geht auf die Zielgerade

Kundgebung FürstenwaldeSechs Tage vor der Zukunftsentscheidung für Brandenburg machte MatthiasPlatzeck Station in Fürstenwalde. Auf dem gut gefüllten Marktplatz derlebendigen Stadt im Landkreis Oder-Spree erinnerte Matthias Platzeck imersten Teil seiner Rede an die großen Aufbauleistungen der Ostdeutschenin den vergangenen 20 Jahren.

"Ich hätte mir gewünscht, dass in denvielen Berichten zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in derDDR vor allem darüber berichtet würde, was wir hier in schwierigenZeiten gemeinsam aufgebaut haben." Stattdessen werde - vorwiegend inwestdeutschen Zeitungen - noch immer darüber diskutiert, ob die DDR einUnrechtsstaat gewesen sei. "Diese Frage ist seit 20 Jahren beantwortet.Wäre die DDR ein bunter, sozialer Rechtsstaat gewesen, wären nichtHunderttausende unter Gefahren auf die Straße gegangen und hätten dieDDR beendet. Wir leben hier nicht in einem Heimatmuseum, sondern ineinem modernen Industrieland in der Mitte Europas", so der Landesvater.

Im weiteren Verlauf der Rede betonte Matthias Platzeck die wichtigeRolle der Bildungspolitik für die Zukunft unseres Landes: "Bildung istunsere Zukunft", so Matthias Platzeck. Aus diesem Grund werde die SPDim Laufe der nächsten Jahre auch 1.250 neue Lehrer einstellen und dieGanztagsschulen weiter ausbauen. Zudem werde ein Schüler-Bafögeingeführt, damit mehr Jugendliche aus einkommensschwachen FamilienAbitur machen können. Besonders viel Applaus erhielt Platzeck fürseinen Appell, die Stellung der Lehrer in der Gesellschaft wieder zustärken. "Unsere Lehrer leisten eine der wichtigsten gesellschaftlichenAufgaben. Das sollten wir alle gemeinsam auch öffentlich stärkeranerkennen. Auch das ist ein wichtiger Beitrag, um den Lehrerberufwieder etwas attraktiver zu machen."

Am Ende seiner Rede warb Matthias Platzeck eindrucksvoll um dasVertrauen der Menschen in Fürstenwalde: "Wenn Sie wollen, dass ich auchin den nächsten fünf Jahren Ihr Ministerpräsident bin, dann müssen Sieam Sonntag ins Wahllokal gehen und Ihr Kreuz bei der SPD machen. Darumbitte ich Sie!"