SPD SPREE-NEISSE
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500 Zuhörer bei Platzeck in KW

Kundgebung Königs WusterhausenÜber 500 Besucher waren am frühen Abend nach Königs Wusterhausengekommen, um 3 Tage vor der Brandenburgwahl Matthias Platzeck zuunterstützen. Gleichzeitig wurde auch der SPD-BürgermeisterkandidatLutz Franzke mit großem Applaus von den Zuhörern empfangen.

Gleich zu Beginn seiner Rede machte Matthias Platzeck einmal mehreinen seiner politischen Grundsätze deutlich: "Gute Bildung darf nichtvom Geldbeutel der Eltern abhängen. Das ist und bleibt mein oberstesZiel in der Bildungspolitik". Matthias Platzeck sprach sich erneut fürdie Einführung eines Schüler-Bafögs in Brandenburg aus. "DieEntscheidung, ob ein junger Mensch in unserem Land Abitur macht odernicht, darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen" so derMinisterpräsident. Platzeck weiter: "Das Schüler-Bafög wird dafürsorgen, dass mehr Jugendliche aus einkommensschwachen Familien Abiturmachen können."

Eben soviel Unterstützung erhielt Matthias Platzeck für seinVorhaben, 1.250 neue Lehrerinnen und Lehrer in Brandenburgeinzustellen. Zugleich appellierte er an die Menschen in KönigsWusterhausen, mitzuhelfen, das Ansehen des Lehrer-Berufs in unsererGesellschaft wieder zu verbessern. "Da ist in Ost und West im Laufe derZeit etwas ins Rutschen gekommen. Das müssen wir gemeinsam ändern. DerLehrer-Beruf ist und bleibt einer der wichtigsten Berufe, die wirhaben", so Matthias Platzeck.

Besonders viel Beifall erhielt Platzeck, als er für eine hoheWahlbeteiligung aufrief, damit es nach zehn Jahren gelingt, die Nazisaus dem Brandenburger Landtag zu verbannen. Besondere Aktualitäterhielt diese Forderung, weil wenige Hundert Meter entfernt die NPDversuchte, für ihre rassistischen und menschenverachtenden Forderungenzu werben. Der Ministerpräsident macht aber klipp und klar deutlich:"Diese paar Dödels haben in den letzten Jahren nichts, aber auch garnichts für die Zukunftsentwicklung unseres Landes beigetragen. Nazisgehören nicht ins Parlament, die gehören verboten!"

Am Ende seiner Rede warb Matthias Platzeck eindrucksvoll um dasVertrauen der Menschen in Königs Wusterhausen: "Wenn Sie wollen, dassich auch in den nächsten fünf Jahren Ihr Ministerpräsident bin, dannmüssen Sie am Sonntag ins Wahllokal gehen und Ihr Kreuz bei der SPDmachen. Darum bitte ich Sie!"