SPD SPREE-NEISSE
DAS IST, WAS WIR TUN.

Die Uckermark im Herzen - Matthias Platzeck in Schwedt

Matthias Platzeck in SchwedtWeg mit unwürdigen Dumpinglöhnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Weg mit den Nazis aus dem Brandenburger Landtag. Weg mit den Plänen zum Bau eines Atomkraftwerkes unmittelbar am Nationalpark "Unteres Odertal" im polnischen Gryfino. Zieht man die Beifallsintensität des Schwedter Publikums zur Gewichtung der aktuellen politischen Themen heran, dann dürften diese drei Schwerpunkte zurzeit von besonderer Bedeutung in der östlichen Uckermark sein.

Die vorletzte von 19 Kundgebungen war auf dem proppenvollen Platz der Befreiung eine der stimmungsvollsten der Brandenburg-Tour von Matthias Platzeck. Etwa 800 Zuschauer feuerten ihren Landesvater mit viel Applaus und Jubelrufen zu einer leidenschaftliche Rede und ließen ihn im Anschluss kaum gehen. Platzeck-Autogramme waren heiß begehrt.


Sie sorgen nach wie vor für große Verunsicherung unter den Menschen in der Uckermark: die Pläne der polnischen Regierung, in der Schwedter Partnerstadt Gryfino ein neues Atomkraftwerk errichten zu wollen. Deutlich wird das in den mehr als 20.000 Unterschriften, die u.a. auf Initiative des SPD-Landtagsabgeordneten Mike Bischoff gegen den Meiler am Rande des Nationalparkes "Unteres Odertal" zusammengekommen sind. Ministerpräsident Matthias Platzeck lässt keinen Zweifel bei diesem Thema und verspricht, sich nicht nur im konkreten Falle, sondern auch grundsätzlich nach Kräften für einen echten Atomausstieg stark zu machen. "Brandenburg zeigt als Technologie-Spitzenreiter bei den erneuerbaren Energien Tag für Tag, wie die Zukunft aussehen kann", sagt Platzeck, der in diesem Jahr erstmals selbst in der Uckermark um das Landtagsdirektmandat kämpft und somit sehr nah am Thema Gryfino dran ist.


Sein Ende findet der engagierte Wahlkampf des Ministerpräsidenten, der mit 17 Stationen der Sommerabend-Zelttour und 18 Kundgebungen im ganzen Land einen unvergleichlichen Kraftakt gemeistert hat, morgen mit einem Zusatz-Auftritt im nun ehemaligen Potsdamer Platzeck-Wahlkreis 22. Los geht es um 12 Uhr (Vorprogramm ab 11 Uhr) am Johannes-Keppler-Platz.