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Richtige Maßnahmen der Landesregierung gegen Unterrichtsausfall

Jährlich steht im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport der Unterrichtsausfall an den Bran-denburger Schulen auf der Tagesordnung. Heute wurde vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Bildungsausschuss die aktuelle Statistik vorgelegt.

Unterrichtsausfall ist für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte undEltern seit Jahren ein wichtiges Problem. Er liegt zwar imLandesdurchschnitt bei nur 1,4 Prozent und ist im vergangenen Schuljahrweiter gesunken, dennoch gibt es einen relativ hohen Vertretungsbedarf,vor allem durch die Krankheit von Lehrkräften. Dazu erklären derVorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport, TorstenKrause, sowie die bildungspolitischen Sprecher von SPD und LINKEN,Thomas Günther und Gerrit Große:

"Um Unterrichtsausfall künftig zu minimieren, erhalten Schulen dieMöglichkeit, ein Prozent der ihnen für die Unterrichtsvertretung zurVerfügung stehenden Mittel zu kapitalisieren. Das heißt, dass dieSchulen kurzfristig und flexibel selbständig Fachpersonal für dieUnterrichtsvertretung einstellen können. Dieser vom Bildungsministeriumheute angekündigte Schritt geht aus Sicht von SPD und DIE LINKE in dierichtige Richtung.

Da die Unterrichtsausfallstatistik auf Landesebene lediglichdurchschnittliche Angaben und keinen Einblick in die konkrete Situationvor Ort vermittelt, soll sie künftig nicht mehr nur landesweit, sonderndarüber hinaus schulscharf geführt werden, so dass sich Eltern einengenauen Überblick über die konkrete Situation an der Schule ihrerKinder verschaffen können. Die Schulstatistik wird im Profil derjeweiligen Schule veröffentlicht."