SPD SPREE-NEISSE
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Zur Amtseinführung von Ulrike Poppe

Anlässlich der Amtseinführung der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Ulrike Poppe, am 22.02.2010 erklärt Ministerpräsident Matthias Platzeck :

"Ulrike Poppe bringt sehr konkrete Vorstellungen und viel Einfühlungsvermögen für ihr neues Amt mit. Sie lebt bereits das vor, was dem Land Brandenburg in einigen Teilen noch bevorsteht. Wir dürfen nicht mehr nur übereinander reden, sondern müssen miteinander sprechen. Ich bin überzeugt, dass Ulrike Poppe einen Bewusstseinswandel anschieben wird: Weg vom Schwarz-Weiß-Denken, hin zu einer sehr viel differenzierteren öffentlichen Debatte.

Ich bin überzeugt, dass am Ende des ´Langzeitprojekts Aufarbeitung´Versöhnung stehen sollte. Das kann man nicht durch Gesetz und Amtbewältigen, sondern nur durch eine gemeinsame, gesamtgesellschaftlicheAnstrengung. Eine Gemeinschaft kann auf Dauer nur funktionieren, wennsich alle Mitglieder als aktive Teile dieser Gemeinschaft empfinden.Entscheidend dabei ist: Versöhnung heißt nicht Vergessen! Im Gegenteil:Versöhnung heißt, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, und dannLösungen zu suchen, um miteinander zu leben, nicht nur nebeneinander."