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"Unsern Kindern soll es einmal besser gehen"

Thomas GüntherPotsdam. Thomas Günther, bildungspolitischer Sprecher des SPD-Landtagsfraktion, hat in der Abschlussdebatte im Landtag das Brandenburger Schüler-Bafög als einen Meilenstein bezeichnet, um mehr Kinder zum Abitur zu bringen.

"Viel zu oft hängt gute Bildung heute immer noch vom Kontostand derEltern ab. Noch immer studiert die überwiegende Mehrheit der Kinder ausFamilien, wo Eltern selber einen Hochschulabschluss haben", so Günther."Unser Ziel ist es, Chancen für sozialen Aufstieg zu eröffnen. Für unsgilt das alte sozialdemokratische Leitmotiv: Unseren Kindern soll eseinmal besser gehen." Mit dem Brandenburger Schüler-Bafög soll esFamilien mit geringen Einkommen leichter gemacht werden, ihren Kindernden Weg zum Abitur zu ebnen.

Günther zeigte sich überzeugt, dass das Brandenburger Schüler-Bafögbundesweit Nachahmer finden werde. "Die Zahlen sprechen eine eindeutigeSprache. Als das Schüler-Bafög in der alten Bundesrepublik von der CDU1983 abgeschafft wurde, kamen 18 Prozent der Studierenden ausArbeiterfamilien. Seitdem ist dieser Wert nie wieder erreicht worden.Die Zeit ist reif, Hürden auf dem Weg zum Abitur und Hochschulstudiumabzubauen. Das Brandenburger Schüler-Bafög ist dazu ein wichtigerBaustein", sagte der bildungspolitische Sprecher.

Das Brandenburger Schüler-Bafög richtet sich an Kinder auseinkommensschwachen Familien. Ab dem neuen Schuljahr können es Schülerder 11. Klassen und des ersten Jahres der Fachoberschule beantragen. InAbhängigkeit vom Haushaltseinkommen erhalten sie 50 oder 100 Euro imMonat.

Auf Antrag der Koalitionsfraktion verabschiedete der Landtag auch einenEntschließungsantrag zum Gesetz. Damit wird sichergestellt, dass dasneue Gesetz bis Ende 2013 evaluiert wird.