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Arbeitslosigkeit in Brandenburg unter 10 Prozent!

Seit der Wiedervereinigung lag die Arbeitslosenquote in Brandenburg in keinem Oktober niedriger als in diesem. SPD-Fraktionschef Ralf Holzschuher und der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Fraktion, Detlef Baer, sehen ein lange verfolgtes Ziel erreicht.

"Eine Arbeitslosenquote von weniger als zehn Prozent erschien in Brandenburg lange Zeit als ferne Vision", sagte Holzschuher, "jetzt ist die Marke geknackt, und wir hoffen, den guten Trend halten zu können". Wie der gesamtdeutsche Arbeitsmarkt profitiere auch Brandenburg von der positiven konjunkturellen Entwicklung. "Das ist es aber nicht allein", erklärte er: "Dass sich die Arbeitslosenquote in unserem Land seit 2005 halbiert hat und sich die Zahlen auch während der Wirtschaftskrise kontinuierlich nach unten bewegt haben, ist auch ein Ergebnis unserer politischen Anstrengungen". Der Bund und andere Bundesländer könnten auf eine solche Entwicklung nicht zurückblicken.

Besonders erfreulich sei, dass die Zahl der jugendlichen Arbeitsuchenden stetig abnehme, erklärte der Fraktionsvorsitzende. Da aber zugleich immer weniger junge Menschen auf den Brandenburger Arbeitsmarkt drängten, stehe Brandenburg vor einer großen Herausforderung. "Weniger Nachwuchs für die Unternehmen bedeutet für die Zukunft einen größeren Fachkräftemangel", so Holzschuher. "Durch Qualifizierung der Arbeitskräfte sollten Wirtschaft und Politik dem Fachkräftemangel entgegenwirken, betonte Arbeitsmarktexperte Baer, "sollte uns das gelingen, sehe ich auch in Zukunft eine positive Entwicklung bei den Arbeitsmarktzahlen".

Es gelte, Arbeit in Brandenburg attraktiv zu machen, um die drohende Lücke zu schließen. "Dafür steht vor allem unsere Forderung nach guter Arbeit", sagte Baer und unterstrich: "Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen sollten wir nutzen, um jetzt auch auf die Qualität der Arbeit zu setzen.Denn in Brandenburg stieg mehr als in anderen Bundesländern der Anteil der prekären Arbeit."

In Brandenburg waren im Oktober 131.283 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 3.201 weniger als noch im September und entspricht einer Arbeitslosenquote von 9,8 Prozent. Die Zahl der jugendlichen Jobsuchenden nahm im selben Zeitraum um 1.837 auf 13.369 ab.