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Bundesfamilienministerin spaltet Ost und West

Potsdam. SPD-Fraktionschef Ralf Holzschuher hat sich heute gegen unterschiedliche Taschengeldhöhen beim Bundesfreiwilligendienst in Ost und West ausgesprochen.

"20 Jahre nach der Einheit muss Schluss sein mit der Differenzierung nach Ost und West", so Holzschuher. "Freiwilliges Engagement in Ostdeutschland ist erstklassig – und darf deshalb nicht zweitklassig vergütet werden. Der Vorschlag der Bundesfamilienministerin spaltet Deutschland und ist kein Beitrag zur inneren Einheit. CDU und FDP handeln damit instinktlos und sollten dieses Vorhaben so schnell wie möglich in den Papierkorb befördern. Das Taschengeld für den Freiwilligendienst muss in Ost und West die gleiche Höhe haben", so Holzschuher. Sollte die Bundesregierung ihr Konzept nicht korrigieren, werde die SPD-Fraktion eine entsprechende Initiative für den Bundesrat vorbereiten.

Die Bundesfamilienministerin hat gestern ihr Konzept für den Freiwilligendienst vorgestellt. Demnach sollen Freiwillige im Osten 273 Euro und im Westen 324 Euro pro Monat Taschengeld erhalten.