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70 Jahre Regine Hildebrandt

„Wenn ein Wunder nötig ist, müssen es die Menschen vollbringen.“

Dr. Regine HildebrandtIn unserer schnellen Zeit sind 10 Jahre Abstand sehr viel. Für viele Menschen ist Regine Hildebrandt längst Vergangenheit. Aber ist sie das wirklich? Ist da nicht mehr geblieben als eine Erinnerung, die sich in Gedächtnisritualen ausdrückt?

Es ist mehr geblieben: ein Vermächtnis. Ihr selbst wäre dieser Begriff schon wieder zu anspruchsvoll gewesen – also sagen wir lieber ein Arbeitsauftrag, den man in einigen Sätzen zusammenfassen kann:

  1. Haltet zusammen – oder gut sozialdemokratisch ausgedrückt: Seid solidarisch! Nur die Starken sind auch allein stark.
  2. Bleibt dran, gebt nicht auf, wenn die Dinge sich nicht so rasch und so gründlich bewegen, wie Ihr es gerne hättet. Manchmal höhlt tatsächlich der stete Tropfen den Stein.
  3. Wer kämpft, der kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat schon verloren.
  4. Es ist unwahrscheinlich, dass Euch etwas in den Schoß gelegt wird. Ihr müsst Euch schon selbst bemühen, um etwas zu erreichen.
  5. Verwendet Eure Zeit und Eure Kraft nicht so sehr darauf zu begründen, warum etwas nicht geht, sonder lieber darauf, wie es denn gehen könnte.

Diese Sätze sind keineswegs veraltet. Regine Hildebrandt glaubte unbeirrbar an die Kraft und die Fähigkeit der Menschen. Auf die Frage, ob sie auf die Menschen oder auf ein Wunder hoffe, hat sie einmal geantwortet: „Wenn ein Wunder nötig ist, müssen es die Menschen vollbringen.“