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Saskia Ludwigs Kampf gegen die Windmühlen

Klaus NessDie Brandenburger CDU-Landesvorsitzende Saskia Ludwig hat sich jetzt auch in der Bundes-CDU vollständig isoliert. Dazu erklärt Brandenburgs SPD-Generalsekretär Klaus Ness:

"In Brandenburg sind wir ja von Frau Ludwig schon einiges gewohnt. Erst vergangene Woche hat sie einen  unerbittlichen Kampf gegen sozialistische Straßennamen aufgenommen. In dieser Woche hat sie als neues Angriffsziel den Kampf gegen Windmühlen und die eigene Bundespartei entdeckt. Als am gestrigen Montag die Bundes-CDU ihr neues energiepolitisches Konzept verabschiedete, votiert die brandenburgische CDU-Vorsitzende Saskia Ludwig als einzige dagegen. Sie hatte sich laut dpa nach Angaben des CDU-Bundesgeneralsekretärs Gröhes an der Diskussion beteiligt, aber nicht gesondert deutlich gemacht, welche Änderungen ihr eine Zustimmung möglich gemacht hätten.

Die Brandenburger CDU, die ohnehin seit Jahren in der eigenen Partei den Ruf hat, der schlechteste Landesverband zu sein, wurde damit von Frau Ludwig in der Bundes-CDU vollends isoliert. Mittlerweile hat Frau Ludwig in einem Interview mit den PNN die Erklärung nachgeliefert, die Hermann Gröhe im CDU-Bundesvorstand vermisst hat. Frau Ludwig passt demnach die ganze Linie der Kanzlerin zum Ausbau regenerativer Energien nicht. Ich interpretiere diesen Vorgang so, dass Frau Ludwig jetzt einen Strategiewechsel vorbereit. Statt als Straßenkämpferin gegen Liebknecht, Luxemburg und Bebel will sie sich jetzt als moderner Don Quichotte im Kampf gegen brandenburgische Windmühlen profilieren. Dazu kann ich nur sagen: Viel Spaß auf dem Weg."