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"Keine Beamten erster und zweiter Klasse" - Mike Bischoff zu geplanter "Buschzulage für Beamte"

Mike BischoffPotsdam. Der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Mike Bischoff, sieht Pläne für Prämienzahlungen an Beamte, die aus anderen Bundesländern in den Landesdienst Brandenburgs wechseln, skeptisch: "Ich möchte nicht, dass wir wieder Beamte erster und zweiter Klasse haben. Die SPD steht für den Grundsatz gleicher Lohn für gleiche Arbeit."

In diesem Zusammenhang begrüßt Bischoff ausdrücklich, dass der Finanzminister sich Gedanken macht, wie der Landesdienst in Brandenburg attraktiv gehalten und wie er anziehender auch für Fachkräfte aus anderen Bundesländern werden kann. So unterstützt der Finanzpolitiker Pläne, den bisherigen Familienzuschlag in einen Kinderzuschlag umzuwandeln. "Wenn das Geld dafür da ist, sollten wir hier lieber noch eine Schippe drauflegen. Damit unterstreichen wir Brandenburgs Attraktivität gerade für junge Familien mit kleinen Kindern", so Bischoff. Auch unterstützt er das Vorhaben, die Höhe der Besoldung nicht nach dem Alter sondern nach der Diensterfahrung zu staffeln: "Damit würden Erfahrung und gute Arbeit belohnt."

Bischoff kündigte an, dass sich die SPD-Fraktion nach der Sommerpause mit den Vorschlägen des Finanzministers intensiv beschäftigen werde. "Ich bin sicher, dass wir dann zu einer Lösung kommen, die zu einer angemessenen Bezahlung führt und für Fachkräfte aus ganz Deutschland attraktiv ist."