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Matthias Platzeck zu Brandenburg 2030: Regenerative Energie: Kommunen an Gewinnen beteiligen

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck  warf heute in Wildau (LDS) einen positiven Blick in die Zukunft. Die von der märkischen SPD initiierte Debatte „Brandenburg 2030“ habe ihn überzeugt, „dass die Menschen mit Mut und Engagement die Zukunftsfragen anpacken wollen“. Auf der 2030-Veranstaltung zur Zukunft von Energie, Wirtschaft und Arbeit mit etwa 150 Teilnehmern forderte der SPD-Landesvorsitzende „mutig und engagiert, Ideen zur Zukunftsgestaltung zu entwickeln, dabei auch Ungewöhnliches zu denken und Scheuklappen abzulegen.“

Brandenburg werde, so Platzeck, auch künftig ein Industrieland mit starkem Mittelstand sein. Die Energieproduktion bleibe ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber.

Platzeck: „Die Energiefrage ist das zentrale weltweite Zukunftsthema. Wir müssen dabei vorangehen – und haben bereits vorgelegt. Brandenburg hat sich zu einem Zukunftslabor im Energiebereich entwickelt. Braunkohle brauchen wir mittelfristig noch – aber die Regenerativen werden weiter stark zunehmen. Für Energiesicherheit in der Zukunft brauchen wir aber auch erhebliche Anstrengungen zur Energieeinsparung und –speicherung.“ Brandenburg stehe hier mit an der Spitze der Entwicklung, betonte Platzeck auch mit Hinweis auf das weltweit erste Hybrid-Kraftwerk in Uckermark.

Notwendig sei ein weiterer Ausbau von Windkraft, Solarenergie und die Nutzung der Erdwärme. Platzeck: „Das schafft große Akzeptanzprobleme. Deshalb sollen Kommunen und Einwohner, die durch Energiegewinnung Lasten tragen, am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt werden – Energiegewinnung darf kein reines Renditeobjekt weit entfernter Investoren sein.“

Das umfangreiche Thesenpapier „Brandenburg 2030“ der märkischen SPD befasst sich mit allen gesellschaftlichen Bereichen. Die erste Fassung wurde im November auf dem Landesparteitag in Falkenberg (EE) verabschiedet. Seitdem findet dazu landesweit eine intensive Debatte statt.  Zahlreiche Stellungnahmen von Verbänden, Parteigruppierungen und Einzelpersonen eingegangen.

Für 21. April lädt die SPD zu einer Diskussion mit Bildungsministerin Martina Münch zu den Themen Bildung und Wissenschaft nach Bernau (BAR). Die Endfassung von 2030 soll auf dem Landesparteitag am 22. September verabschiedet werden.