SPD SPREE-NEISSE
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CDU betreibt Panikmache auf dem Rücken der Behinderten

Martina Gregor-Ness und Sylvia Lehmann widerlegen Dombrowski-Behauptung
Während der Sondersitzung des Landtages zum Flughafen-Neubau in der vergangenen Woche hatte der amtierende CDU-Fraktionsvorsitzende Dombrowski behauptet, der Flughafen sei nicht behindertengerecht gebaut. Dombrowski hatte wörtlich gesagt, es sei „beschämend“, dass Behinderte im Brandfall in Räumen „zusammengeholt werden sollen, um dort auf die Feuerwehr zu warten.“ Die SPD-Abgeordneten Martina Gregor-Ness und Sylvia Lehmann haben heute gemeinsam mit dem Behindertenbeauftragten des Landes, Jürgen Dusel, den neuen Flughafen besucht und sich vom behindertengerechten Bau überzeugen können.

Martina Gregor-Ness erklärt dazu: „Der neue Flughafen ist ausgesprochen behindertenfreundlich. Alle Treppen im Terminal sind mit einem Doppelhandlauf ausgestattet, fast alle Fluchttreppen sogar mit einem dritten Handlauf für Kinder. In allen Toilettenbereichen sind behindertengerechte WCs vorhanden, insgesamt 80. Mitarbeiter haben eine Ausbildung in Gebärdensprache erhalten, wurden für Rollstuhlverladungen geschult und erhielten Sensibilitätstrainings, um Ängste vor Behinderungen zu nehmen und Barrieren abzubauen. Auch im Brandfall sind für behinderte Menschen selbstverständlich behindertengerechte Maßnahmen vorgesehen. In besonders geschützten Räumen können sie sich sammeln, um dort von der Feuerwehr ganz gezielt evakuiert zu werden. Dieses Verfahren hat sich weltweit bewährt, die Schutzräume am neuen Flughafen entsprechen modernstem Standard. Die Evakuierungspläne gewährleisten somit im Brandfall eine sichere Evakuierung von behinderten Menschen. Damit ist klar: Der heutige Besuch am Willy-Brandt-Flughafen hat die absurde CDU-Behauptung widerlegt.“ 

Sylvia Lehmann sagt: „Wir konnten uns davon überzeugen, dass die Evakuierungspläne für behinderte Menschen sehr eng mit den Behindertenverbänden, der Behindertenbeauftragten des Landkreises und der Feuerwehr abgestimmt wurden. Auf insgesamt 18 Sitzungen wurde das Evakuierungskonzept intensiv diskutiert. Viele Wünsche der Behindertenvertreter wurden zusätzlich aufgenommen. Auch die Behindertenvertreter sind mit den Evakuierungsplänen voll einverstanden. Es ist eben richtig, behinderte Menschen im Evakuierungsfall nicht in einer fliehenden Masse sich selbst zu überlassen. Die Sturzgefahr wäre viel zu groß, Rollstuhlfahrer könnten umkippen. Sie wären der Lage hilflos ausgeliefert. Gerade die speziellen Schutzräume gewähren eine schnelle und sichere Evakuierung. Für die Behauptungen von Dombrowski habe ich daher null Verständnis. Er betreibt Panikmache auf dem Rücken der Behinderten.“

Quelle: SPD-Landtagsfraktion