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Mike Bischoff zu Atomkraftplänen der Republik Polen

Richtig froh und erleichtert

Potsdam. Der polnische Regierungschef Tusk hat in dieser Woche angekündigt, dass Polen seine Atomkraftpläne um mindestens 20 Jahre verschiebt. Dazu sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Mike Bischoff: "Von Anfang an bin ich ein aktiver Gegner der polnischen AKW-Pläne. Ich bin deshalb richtig froh und unglaublich erleichtert, dass Polen vorerst keine Atomkraftwerke bauen wird." Trotz der dramatischen Ereignisse in Fukushima hatte Polen bis zuletzt an seinen Plänen festgehalten, im Ostseeraum die ersten zwei AKW Standorte mit jeweils mehreren Reaktoren zu bauen. "Das wäre kaum 200 km von Brandenburg entfernt gewesen", erläutert Mike Bischoff. Er erinnert zudem daran, dass Polen Pläne vorgelegt hat, wonach mehrere AKW Standorte entlang der Oder errichtet werden könnten, u.a. bei Schwedt und Gartz.

Als Uckermärker Landtagsabgeordneter hatte Mike Bischoff vor Ort zu einer Unterschriftensammlung aufgerufen, an der sich binnen weniger Wochen mehr als 20.000 Uckermärker beteiligten. Die Unterschriften hatte er gemeinsam mit der Initiative "Atomkraftfrei Leben in der Uckermark" in der polnischen Botschaft übergeben. Auch hatte sich der  Brandenburger Landtag auf Initiative von Mike Bischoff mehrfach gegen die polnischen Pläne ausgesprochen.