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Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier läuten Wahlkampfendspurt ein

Etwa 2.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger waren am Montag trotz des schlechten Wetters zum SPD-Wahlkampfauftritt in den Potsdamer Lustgarten gekommen. Mit der „Im Gespräch mit Sigmar Gabriel“-Tour hatte sich die SPD für ein ganz neues Wahlkampf-Format entschieden. Keine Alleinunterhalter auf abgehobenen Bühnen, sondern direkter Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel, der Spitzenkandidat der SPD Brandenburg für die Bundestagswahl Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Dietmar Woidke sowie die Potsdamer Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein stellten sich den Fragen. Dabei standen vor allem die Themen Mindestlohn und Altersvorsorge, Wohnungsnot und Mietsteigerung, Kindererziehung und Bildung im Mittelpunkt.

Jeder vierte Brandenburger bekomme weniger als 8,50 Euro die Stunde: „Sie arbeiten 40 Stunden und können nicht davon leben!“ Das sei unzumutbar. Man müsse den „Billigheimern“ das Handwerk legen. „Der gesetzliche Mindestlohn ist die beste Absicherung gegen Altersarmut und den gibt es nur, wenn sie am 22. September SPD wählen“, so der Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Das von der Bundesregierung beschlossene Betreuungsgeld brauche man dringend in den Kitas. „Bescheuerte Prämie fürs Zuhausebleiben“ nennt Frank-Walter Steinmeier das lautstark. Den Kommunen verspricht er, um ihre Gewerbesteuern zu kämpfen, ohne die Städte und Gemeinden keine Chance hätten. 

Die kommissarische Generalsekretärin Klara Geywitz ruft dazu auf, mit der Erststimme am kommenden Sonntag Andrea Wicklein und mit der Zweitstimme die SPD zu wählen.

Zum Abschluss der Veranstaltung betritt Roland Kaiser die Bühne und heizt dem Publikum ordentlich ein.