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Mieritz in den Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Bildung gewählt

Mit dem besten Wahlergebnis aller Kandidaten ist Martina Mieritz als Beisitzerin in den Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) der SPD für zwei Jahre gewählt worden. 83% der Delegierten stimmten am Wochenende auf der Bundeskonferenz der AfB im Willy-Brandt-Haus für die Landtagskandidatin in Elbe-Elster. „Ich bin als Stimme für Ostdeutschland angetreten“, sagte Mieritz, die sich als einzige Kandidatin aus den ostdeutschen SPD-Landesverbänden zur Verfügung stellte. „Meine langjährige Mitarbeit im Brandenburger AfB-Landesvorstand hat mich bereits gut auf meine bevorstehenden Aufgaben vorbereitet. An dieser Stelle möchte ich Angelika Heinlein für ihre mehr als zwanzigjährige Mitarbeit im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Bildung meinen hochachtungsvollen Dank aussprechen. Sie hat sicher immer für die Brandenburger Belange auf Bundesebene eingesetzt, war Vorreiterin verschiedener Schwerpunktthemen und hat die Ostdeutschen Länder geeint.“

Schwerpunkte will die 48-jährige Gymnasiallehrerin vor allem bei der frühkindlichen Bildung und der Medienbildung setzen. Für letzteres wird sie im Juni die Position der Landespartei auf einer Veranstaltung zum Thema vertreten. 

Für die ländlichen Regionen in Brandenburg sei es auch besonders wichtig, das Ganztagsschulenkonzept weiter auszubauen und zu fördern. Dafür sei die Unterstützung des Bundes unumgänglich. Auch das Thema Inklusion bedarf nach Mieritz noch dringend Förderungsbedarf. Dabei sei das Land Brandenburg im Bereich der Bildung aber bereits Vorreiter. 

„Grundvoraussetzung für ein Gelingen der angestrebten bildungspolitischen Umsetzungen ist die Aufhebung des Kooperationsverbotes“, so Mieritz. Dieses verhindert, dass sich der Bund in das länderspezifische Thema Bildung einmischt. „Die SPD hat dies in ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2013 als wichtige Bedingung für einen Fortschritt im Bildungssystem formuliert, wohingegen die CDU nicht zu einer Aufhebung bereit war“, so die Bildungsexpertin weiter.