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Woidke spricht sich für den Fortbestand der Buchpreisbindung in Deutschland aus

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich für den Fortbestand der Buchpreisbindung in Deutschland ausgesprochen. „Sie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass in Deutschland kulturelle Vielfalt und auch eine lebendige Kreativwirtschaft gedeihen können“, sagte der Regierungschef bei einer Veranstaltung des SPD-Forums Ostdeutschland am Sonnabend in Potsdam. Woidke unterstützte damit den Protest zahlreicher Schriftsteller gegen eine Abschaffung der Buchpreisbindung im Zuge des geplanten transatlantischen Freihandelsabkommens und gegen zu große Macht von Internetkonzernen. 

Der Ministerpräsident betonte, die Brandenburger Regierung wolle noch günstigere Voraussetzungen für die Kreativwirtschaft im Land schaffen, die eine wichtige Branche darstelle. „Sie zieht kluge Köpfe an, sie bedeutet Wachstum, Wertschöpfung und Arbeitsplätze“, sagte er auf der Kulturmatinee des „Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie“ in Potsdam. Klar sei: Auch Kulturschaffende wie Maler, Autoren, Liedermacher oder Musiker müssten von der eigenen Arbeit leben können. Die Bedingungen dafür zu schaffen, sei ein Anliegen der SPD-geführten Landesregierung. Überdies sollen weiterhin alle Menschen in Brandenburg auch im ländlichen Raum Zugang zu Kunst und Kultur haben, wie Woidke unterstrich.