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Kerstin Kircheis und Martina Münch zur Einweihung der Synagoge Cottbus: "Ein wichtiger Schritt für das jüdische Leben in Brandenburg"

In Cottbus wird am heutigen Dienstag die neue Synagoge eingeweiht, die erste seit dem Holocaust und dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Dazu erklären die Cottbusser SPD-Landtagsabgeordneten Kerstin Kircheis und Martina Münch: „Die Einweihung der Synagoge ist ein Grund zur Freude ebenso wie Anlass zur Erinnerung. Wir freuen uns, dass jüdisches Leben im Land Brandenburg eine Heimat hat und viele Gemeinden wieder wachsen.

Die Synagoge in Cottbus, die erste in unserem Land nach sieben Jahrzehnten, ist ein starkes Symbol für dieses neue jüdische Leben, seine Kraft und seine Verankerung in der Mitte der Gesellschaft. Für alle Brandenburgerinnen und Brandenburger ist dieser Tag deshalb auch ein Tag der Ermutigung.

Zugleich geht der Blick zurück in eine furchtbare, beschämende Vergangenheit. Am 27. Januar gedenken wir der Opfer des Holocaust und der nationalsozialistischen Willkürherrschaft. Die Befreiung von Auschwitz, das für Rassenwahn und Massenmord steht, wird an diesem Tag weltweit gewürdigt. Wir verneigen uns vor den Opfern und erkennen zugleich, dass Hoffnung und Menschlichkeit stärker sind als ideologische Verblendung. Auch dafür ist die Einweihung der Synagoge in Cottbus ein wichtiges Zeichen.“