SPD SPREE-NEISSE
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Sylvia Lehmann, Daniel Kurth und Thomas Günther zum „Spitzentreffen Flüchtlinge“: Engagement der Zivilgesellschaft besser unterstützen

Am heutigen Spitzentreffen von Landesregierung und Zivilgesellschaft zur Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen haben seitens der SPD im Landtag die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sylvia Lehmann, Daniel Kurth und Thomas Günther teilgenommen. Die Sprecherin für Sozial- und Asylpolitik, Sylvia Lehmann, erklärt dazu: „Ich bin froh, dass sich viele Brandenburgerinnen und Brandenburger vor Ort dafür einsetzen, den vor Krieg oder Not geflüchteten Menschen zu helfen. Das ist ein starkes Signal für eine offene, tolerante Gesellschaft. Auch Kommunen, Landkreise und Landesregierung leisten angesichts der großen Herausforderungen großartige Arbeit. Bei der Integration von Flüchtlingen können wir allerdings noch pragmatischer und innovativer werden. Außerdem sollte das ehrenamtliche Engagement von amtlicher Seite noch besser unterstützt werden.“

Der Leiter des Fraktionsarbeitskreises Innen/Kommunales, Daniel Kurth, erklärt: „Das Land und die Kommunen tun ihr Bestes, um die Flüchtlinge menschenwürdig unterzubringen und dabei die berechtigten Interessen der Anwohner zu berücksichtigen. Bei allem Verständnis für die Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern: Es geht darum, Menschen in existenzieller Not zu helfen. Dazu ist es auch nötig, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge so schnell wie irgend möglich über Asylanträge entscheidet. Der Bund muss sich zudem stärker finanziell beteiligen: Das Land und die Kommunen brauchen mehr Unterstützung.“

Der Vorsitzende des SPD-Arbeitskreises Bildung/Jugend, Thomas Günther, ergänzt: „Der heutige Flüchtlingsgipfel macht Mut, dass wir als Brandenburger uns bei allen Herausforderungen für eine gelebte Willkommenskultur stark machen. Gerade für Kinder und Jugendlichen finde ich es sehr wichtig, dass sie nach ihren häufig traumatischen Erlebnissen in ein stabiles Umfeld kommen. Um ihnen die Integration in Schule und Freizeit zu erleichtern, werden wir die Sprachangebote ausweiten. Das ist dann im wahrsten Sinne des Wortes ein wichtiger Schritt für gegenseitiges Verstehen.“