SPD SPREE-NEISSE
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Interview der Landtagspräsidentin mit dem Brandenburg Kurier: Britta Stark sieht geringe Wahlbeteiligung als Warnsignal

Für mehr unmittelbaren Kontakt zwischen Politik und Bürgern hat sich Landtagspräsidentin Britta Stark ausgesprochen. In einem Interview der Zeitung Brandenburg Kurier sagte die SPD-Politikerin, sie verstehe die geringe Wahlbeteiligung als Warnsignal. „Wir müssen die Menschen direkter ansprechen, sie ernst nehmen und erklären, was wir tun und warum.“ Ihr Ziel als Landtagspräsidentin sei es deshalb, „rauszugehen in die Gemeinden, Schulen Bürgerhäuser“, betonte Britta Stark. Auch die Landtagsausschüsse sollten häufiger auswärts tagen. „Und wir müssen unseren Landtag noch attraktiver zum lebendigen Ort der Demokratie und Kultur machen“, sagte die Parlamentspräsidentin. Besonders wichtig sei es ihr, „bei Kindern und Jugendlichen die Lust auf Demokratie zu wecken“.

In einer persönlichen Bilanz zum 25-jährigen Jahrestag der Wiedergründung Brandenburgs sagte Britta Stark ferner: „Die allermeisten Menschen sind stolz auf ihr Brandenburg und fühlen sich hier sehr wohl.“ Das Land stehe in jeder Hinsicht gut da, und es sei gelungen, „ein brandenburgisches Selbstbewusstsein zu entwickeln“. Die wichtigste Erkenntnis aus der Wendezeit 1989/90 sei für sie: „Politik geht alle an! Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich engagieren und mitgestalten.“

Der Brandenburg Kurier ist eine Publikation der SPD-Fraktion im Landtag und wird in diesen Tagen an die Brandenburger Haushalte verteilt.