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Britta Müller zur Novellierung der Hochschulzulassung: Faire Bedingungen für Studierende und Hochschulen

Zur Neuregelung der Hochschulzulassung durch den heutigen Beschluss des Landtags erklärt die wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfunktion, Britta Müller: „Wenn in einem Studiengang die Bewerberzahl größer ist als die der Studienplätze, benötigt man für die Zulassung eindeutige, transparente und zugleich faire Rahmenbedingungen. Die haben wir nun geschaffen, ohne die Autonomie der Hochschulen zu beschränken. Davon werden sowohl die Studierenden als auch die Hochschulen profitieren.“ Künftig sollen die Hochschulen nicht allein nach Abschlussnote entscheiden, sondern mindestens ein weiteres Auswahlkriterium einbeziehen. „So können individuelle oder auch soziale Härtefälle ebenso berücksichtigt werden wie Spitzensportler, die einen Studienplatz in der Nähe ihrer Sportstätten benötigen“, sagt Britta Müller.

Auch Bewerberinnen und Bewerber, die in einem Beruf ausgebildet werden, für den ein besonderer öffentlicher Bedarf besteht, können in Zukunft im Vorfeld Berücksichtigung finden: „Eine solche Vorabquote ist neu in der deutschen Hochschullandschaft. Jetzt können beispielsweise auch Lehrerinnen und Lehrer mit dringend benötigten Fächerkombinationen leichter einen Studienplatz erhalten. Derzeit etwa werden besonders Sport- und Musiklehrer gebraucht. Zurzeit erhalten sie aber trotz bestandener Eignungsprüfung oft keine Zulassung, weil sie nicht zu den besten 20 Kandidaten in Deutsch oder Mathematik zählen“, erklärt die Wissenschaftsexpertin der SPD-Fraktion im Landtag. Sie begrüßt zudem, dass Studierfähigkeitstests und Studienvorbereitungsprogramme grundsätzlich gebührenfrei sind. „Weil wir gleiche Chancen für alle sichern wollen, darf der Geldbeutel der Eltern auch beim Hochschulzugang keine Rolle spielen.“