SPD SPREE-NEISSE
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Sören Kosanke zur Überprüfung von Todesfällen durch rechtsextreme Gewalt: Erinnerung an die Opfer wachhalten, neue Taten verhindern

Das Innenministerium hat heute die Zahl der Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt in Brandenburg nachträglich nach oben korrigiert. Grundlage der neuen Erfassung ist eine Untersuchung des Moses Mendelssohn Zentrums in Potsdam, das vom damaligen Innenminister und heutigen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke mit der unabhängigen Überprüfung umstrittener Altfälle beauftragt worden war. Zu den Ergebnissen erklärt der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sören Kosanke: „Es ist erschreckend, wie viele Menschen in den vergangenen 25 Jahren von Rechtsextremisten in Brandenburg angegriffen und getötet wurden, aus niederen politischen Motiven.

Und noch immer gibt es solche Gewalttaten, noch immer werden Menschen allein wegen ihrer Überzeugungen oder ihrer Hautfarbe bedroht und attackiert. Auch deshalb ist es gut, dass die früheren Fälle noch einmal mit Unterstützung renommierter Wissenschaftler untersucht und neu bewertet wurden. Brandenburg setzt damit Maßstäbe bei der nachträglichen Aufklärung dieser Taten. Wir müssen die Erinnerung an die getöteten Menschen wachhalten und alles dafür tun, rechtsextremistische Gewalt zu verhindern. Dazu bedarf es einer Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und staatlichen Einrichtungen, wie sie sich in den vergangenen Jahren in Brandenburg bewährt hat. Dieser Weg ist auch für die Zukunft richtig und unverzichtbar.“