SPD SPREE-NEISSE
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Simona Koß zur Änderung des Personalschlüssels in Kindertagesstätten: Ab 1. August mehr Erzieherinnen und Erzieher in Kitas

Der Landtag hat heute den Gesetzesentwurf zur Personalschlüsselverbesserung bei der Kita-Betreuung verabschiedet. Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Simona Koß: „Die SPD hat heute eines ihrer zentralen Wahlversprechen eingelöst und den Betreuungsschlüssel in den Kitas pünktlich zu Beginn des kommenden neuen Kita-Jahres weiter verbessert. In zwei Schritten wird er im Krippen-Bereich auf 1:5 abgesenkt. Der Betreuungsschlüssel verbessert sich damit um 20 Prozent. In den Jahren 2017/2018 werden wir auch die Betreuung der 3- bis 6-jährigen Kinder zusätzlich verstärken.

Dann werden etwa 1.500 Erzieherinnen und Erzieher mehr in den Kitas arbeiten als heute. Auch die Rechte der Eltern werden mit der heutigen Gesetzesverabschiedung gestärkt. Sie erhalten neue Mitwirkungsmöglichkeiten und können sowohl auf Kreis- als auch auf Landesebene Elternbeiräte bilden.

Gute Bildung von Anfang an und ein enges Zusammenwirken aller Beteiligten dabei haben für die SPD-Fraktion höchste Priorität. Je mehr Zeit die Erzieherinnen und Erzieher für die Kinder haben, desto besser sind deren Chancen beim Schulstart. Von der guten Arbeit der Kita-Fachkräfte profitieren die Kinder damit ein Leben lang.“

Zum Hintergrund:
Die Verbesserung des Fachkraft-Kind-Verhältnisses in der Kita-Betreuung war eines der zentralen Wahlversprechen der SPD. Damit sollen die in der letzten Wahlperiode begonnenen Verbesserungen in der frühkindlichen Bildung auch in dieser Legislatur fortgesetzt werden.

Brandenburg hat eines der dichtesten Kita- und Hort-Netze in Deutschland und mit 58,2 Prozent die bundesweit höchste Betreuungsquote im U3-Bereich (Kinder im Alter bis zu drei Jahre). Die Förderung für die Kita-Betreuung ist seit 2008 von 137 Millionen Euro auf heute 262 Millionen Euro jährlich angestiegen. In den nächsten drei Jahren steigen die Landesausgaben durch die Verbesserung des Betreuungsschlüssels nochmals auf voraussichtlich mehr als 330 Millionen Euro pro Jahr an. Den Kommunen entstehen hierdurch keine Personalmehraufwendungen.