SPD SPREE-NEISSE
DAS IST, WAS WIR TUN.

Leichter in den Beruf finden

Zu Jahresbeginn haben die Fraktionen von SPD und Linkspartei im Landtag die Regierung aufgefordert, Maßnahmen für einen leichteren Übergang junger Menschen von der Schule ins Berufsleben zu erarbeiten. "Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wollten wir ein abgestimmtes Regierungskonzept für die schulische Berufsorientierung, damit junge Menschen den Übergang in das Berufsleben so gestalten können, dass dieser zügig und vor allem erfolgreich gelingt", erklärt die SPD-Bildungspolitikerin Simona Koß (Foto) die Motivation für den Auftrag. Am Dienstag nun legte Bildungsminister Günter Baaske (SPD) eine 60-seitige Landesstrategie zur Berufs- und Studienorientierung vor. Sie steckt insbesondere den Handlungsrahmen für Schulen ab, um Jugendliche individuell und praxisnah zu unterstützen. Bereits vor zwei Wochen hatte das Kabinett das Konzept "Übergang Schule-Beruf" verabschiedet.

An der Entwicklung der Landesstrategie waren neben dem Bildungsministerium die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Agentur für Arbeit, die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin-Brandenburg (UVB), der DGB Berlin-Brandenburg sowie - jeweils stellvertretend für ihre Landeskammern - die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) und die IHK Ostbrandenburg intensiv beteiligt. Zudem wirkten das Landesschulamt sowie das Arbeitsministerium mit. Bildungsminister Baaske kündigte an, dass die Landesstrategie bereits im Laufe des aktuellen Schuljahres an den Schulen eingeführt werden soll.