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Höchste Eisenbahn für den Ausbau der Dresdner Bahn zwischen Berlin und Brandenburg

Der Arbeitskreis Verkehr der SPD Brandenburg, der SPD-Unterbezirk Teltow-Fläming sowie die Ortsvereine in Blankenfelde-Mahlow und Rangsdorf begrüßen den am 13.11.2015 veröffentlichten und langersehnten Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahnbundesamtes (EBA) zum Ausbau der Dresdner Bahn auf dem Berliner Stadtgebiet. Damit kann nach fast 20-jähriger Planungsphase nun endlich eine wichtige Lücke im Bahnnetz zwischen Berlin und Brandenburg geschlossen werden. Das EBA hat die Planungen der DB für eine ebenerdige Trasse durch Lichtenrade inklusive aufwändiger Lärmschutzmaßnahmen damit bestätigt. Diese Variante ist mit den geringsten Baukosten und Eingriffen in die Trasse sowie den parallelen S-Bahnverkehr verbunden.

Der Wiederaufbau der Dresdner Bahn zwischen Berlin-Südkreuz und Blankenfelde ist nicht nur für die schnelle Schienenanbindung des BER-Flughafens notwendig, sondern verkürzt die Fahrzeiten der Regionalzüge für den dicht besiedelten und wachsenden östlichen Teil des Landkreises Teltow-Fläming gegenüber dem heutigen Umweg über Großbeeren erheblich. Die Pendler sind dann je Richtung 15 Minuten schneller unterwegs – das macht über 100 Stunden oder knapp 4,5 Tage Zeitersparnis im Jahr! Mit den zusätzlichen Gleisen ist dann auch eine Taktverdichtung bei den Regionalzügen möglich, Trassenkonflikte mit dem Fernverkehr auf der Anhalter Bahn sind entschärft.

Schnelle, direkte und häufige Züge zwischen Berlin und dem südlichen Umland sowie zum BER werden viele neue Pendler - wie auf anderen ausgebauten Verkehrsachsen auch - in die Züge bringen. Damit wird die B96 als Ausfallstraße quer durch Lichtenrade von Lärm und Gestank entlastet.

Der Wiederaufbau muss nun zügig vorbereitet werden, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.