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Schulen ohne Rassismus

Zu Beginn der Woche folgten 120 Brandenburger Schülerinnen und Schüler der Einladung der Landtagspräsidentin und SPD-Abgeordneten Britta Stark. Sie alle gehören dem Netzwerk "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" an und wurden dafür im Landtag als "Botschafter der Demokratie" gewürdigt. Bereits 66 Schulen in Brandenburg tragen den Titel "Schule ohne Rassismus". Dafür müssen sich 70 Prozent aller Schüler, Lehrkräfte und Schulbediensteten mit einer Unterschrift zu den Grundsätzen des Programms bekennen. Dies bedeutet vor allem, auch langfristig Projekte und Veranstaltungen gegen Rassismus durchzuführen. 

Der Projekttag im Landtag stand unter der Überschrift "Flucht und Ankommen im Land Brandenburg". Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten dieses Thema in verschiedenen Workshops und tauschten sich im Anschluss in gemeinsamen Gesprächen dazu aus.Britta Stark lobte das Engagement der Schüler, gab ihnen aber auch noch einen Rat mit auf den Weg: "In Zeiten der Migrationskrise verbreiten sich auf Intoleranz und Rassismus gründende Vorurteile leider sehr schnell. Lasst euch von Klatsch und Gerüchten nicht verunsichern! Häufig erfordert es Mut, sich für Demokratie und Toleranz zu engagieren. Aber wie Euer Schulklima beweist: Es lohnt sich. Haltet daran fest und seid untereinander und für Außenstehende ein Vorbild!" Viele SPD-Landtagsabgeordnete waren bei der Veranstaltungseröffnung mit dabei, unter ihnen auch Bildungsminister Günter Baaske. Er findet: "Unsere Schulen sind wichtige Ort bei der Auseinandersetzung mit Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gewalt. Hier wird die Basis für eine demokratische und humane Welt gelegt."