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Udo Folgart zum Ausgang des Volksbegehrens: Dialog über Tierhaltung muss intensiviert werden

Das Volksbegehren gegen Massentierhaltung in Brandenburg hat die notwendige Stimmenzahl für die nächste Stufe erhalten.Der Landtag wird sich nun mit der Forderung beschäftigen, die Regierung möge die artgerechte Haltung von Tieren fördern, das Kupieren von Schwänzen verbieten und einen Tierschutzbeauftragten berufen. Dafür wurden bei dem Volksbegehren nach dem vorläufigen Ergebnis vom Donnerstag insgesamt 103.891 gültige Unterschriften abgegeben.

Der agrarpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Udo Folgart, erklärte: "Das Ergebnis zeigt einmal mehr, dass der gesellschaftliche Dialog über die Landwirtschaft, insbesondere über die Tierhaltung, intensiviert werden muss." Alle Parteien im Landtag seien nun gefordert, eine sachliche und fachliche Diskussion über die Tierhaltung im Flächenland Brandenburg zu befördern. "Wir müssen die Tierhaltung in Brandenburg halten und befördern und das Tierwohl weiterhin beachten - nur so können wir Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum halten. Auch muss es unser Anspruch sein, die Verbraucherinnen und Verbraucher in Berlin und Brandenburg wenigstens zu einem nennenswerten Anteil mit Milch- und Fleischprodukten aus der Region zu versorgen“, so Udo Folgart. Der Landtag muss sich binnen zwei Monaten nach Bekanntgabe des endgültigen Ergebnisses mit dem Anliegen des Volksbegehrens beschäftigen.