SPD SPREE-NEISSE
DAS IST, WAS WIR TUN.

Brandenburger SPD fordert Nachbesserungen beim Bundesverkehrswegeplan: „Mehr Investitionen in Bahnverkehr!“

Foto: Hoffotografen

Der Landesvorstand der Brandenburger SPD hat sich gestern intensiv mit dem aktuellen Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes auseinandergesetzt.
Dazu erklärt SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz: „Wir begrüßen die geplanten Investitionen des Bundes in den Brandenburger Straßenbau in Höhe von 3,7 Milliarden Euro. Schienenprojekte kommen jedoch deutlich zu kurz. Pendler, Studenten, Touristen und Güter brauchen aber ein effizientes Bahnnetz. Deshalb fordern wir eine Überarbeitung des aktuellen Entwurfes des Bundesverkehrswegeplanes.“

Im Einzelnen hält der SPD-Landesvorstand folgende Investitionen in den Brandenburger Schienenverkehr für notwendig: 

  1. Strecke Berlin-Angermünde-Stettin
    Aufnahme des Ausbaus und der Elektrifizierung zwischen Angermünde und der polnischen Grenze in den vordringlichen Bedarf.
  2. Berlin-Cottbus-Görlitz
    Schnellstmöglicher Bau des zweiten Gleises zwischen Lübbenau und Cottbus, Beseitigung des Engpasses im Bahnhof Königs Wusterhausen sowie die Elektrifizierung der Strecke Cottbus-Görlitz.
  3. Berlin-Spandau-Nauen
    Kapazitätserweiterung der Strecke Berlin-Spandau-Nauen zur Entflechtung von schnellem und langsamen Verkehr sowie als Grundlage für die Taktverdichtung im Fern- und Vorortverkehr.
  4. Potsdamer Stammbahn
    Zusätzliche Bewertung der Potsdamer Stammbahn aufgrund ihrer Entlastungsfunktion für den gesamten Bahnverkehr im Ballungsraum Berlin-Brandenburg.
  5. Cottbus-Falkenberg-Leipzig
    Durchgehende Ertüchtigung der Hauptstrecke Cottbus-Falkenberg-Leipzig als zentrale Ost-West-Achse für die schnelle Schienenanbindung der Lausitz.