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Klara Geywitz hisst die Regenbogenfahne vor dem Regine-Hildebrandt-Haus

Vor dem Regine-Hildebrandt-Haus in Potsdam weht seit dem 17. Mai 2016 eine Regenbogenfahne. Anlässlich des IDAHOT wird sie eine Woche lang als Erinnerung und Mahnung wehen, dass die sexuelle Identität eines jeden Menschen zu achten und zu schützen ist.

„Der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) ist einmal mehr Anlass, sich für die Durchsetzung des Artikel 3 unseres Grundgesetzes auszusprechen“, so Ina Muhß, SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg. „Wir stehen zur Forderung nach der Aufnahme des Begriffs `sexuelle Identität´ in Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes und treten ein für die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Damit wären alle noch bestehenden rechtlichen Ungleichbehandlungen auf einen Schlag beseitigt.“ .

Klara Geywitz mahnt, sich für Regenbogenfamilien einzusetzen „Ebenso wie Patchwork-Familien haben es Regenbogeneltern im deutschen Steuerrecht schwer. Die SPD Brandenburg setzt sich für die steuerliche Gleichbehandlung aller Eltern ein, unabhängig davon, welche sexuelle Identität sie haben. „

International steht der IDAHOT 2016 unter dem Motto der psychischen Gesundheit. „Ich rufe gesetzliche Krankenversicherungen auf, Umwandungstherapien nicht zu finanzieren. Die NDR-Dokumentation „Die Schwulenheiler“ zeigt, wie gewissenlose Ärzte das Gesundheitssystem für ihr Geschäft ausnutzen“, sagt Dirk Lamm, AG Lesben und Schwule in der SPD Brandenburg. Die Weltgesundheitsorganisation WHO entfernte am 17. Mai 1990 Homosexualität aus dem Katalog der Krankheiten. Der Weltverband der Psychiater verurteilte 2016 jegliche Arten von Umwandlungstherapien.