SPD SPREE-NEISSE
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Zum Tode von Horst Uelze

Am 21. Mai 2016 verstarb nach langer schwerer Krankheit unser Parteimitglied Horst Uelze, wenige Wochen nach seinem 81. Geburtstag. Die Sozialdemokratie in Brandenburg trauert um einen engagierten und aufrichtigen Sozialdemokraten. Horst Uelze, einst gelernter Diplomingenieur für Elektrotechnik und Elektronik gehörte in den Wendejahren zu den Aufbauhelfern einer sich wiedergründenden SPD in Brandenburg, insbesondere in seiner Heimatregion Dahme-Spreewald.

Im Juni 1990 übernahm er den Vorsitz seines Heimatortsvereins Zeuthen und hat diese Funktion insgesamt 24 Jahre voller Leidenschaft ausgeführt. Er verstand eine aktive Sozialdemokratie, neben dem politischen Wirken in Vertretungen und Parlamenten, vor allem auch als Hort gesellschaftlichen Lebens und Engagements. Stark identifizierte er sich mit Sozialdemokraten wie Regine Hildebrandt oder Manfred Stolpe. Für seinen Einsatz für Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit wurde Horst Uelze 2014 zum Ehrenvorsitzenden der SPD in Zeuthen ernannt.

Auch im Kreisverband Königs Wusterhausen und dem späteren Unterbezirk Dahme-Spreewald hat Horst Uelze sichtbare Spuren hinterlassen. Von 1991-1993 war er Kreisvorsitzender der SPD im Kreis Königs Wusterhausen und gestaltete die Fusion der Kreisverbände Lübben/Luckau mit Königs Wusterhausen im Jahr 1993. Er wurde zum ersten Vorsitzenden des neuen Unterbezirks Dahme-Spreewald gewählt, eine Funktion die er bis 1995 ausfüllte.

Im Jahr 1996 wurde Horst Uelze zum Landesvorsitzenden der AG 60plus in Brandenburg gewählt. Eine Herzensangelegenheit war für ihn der Austausch zwischen den Generationen. Es gelang ihm einen ständigen Dialog zwischen den Senioren in der SPD und den Jungsozialisten zu organisieren. Für ihn war es wichtig, dass die Belange und Interessen älterer Menschen weiterhin von Bedeutung für das politische Tagesgeschäft bleiben und kämpfte für Beteiligung und Teilhabe von Senioren am politischen und gesellschaftlichen Leben. Natürlich war auch für ihn eine gerechte Rentenpolitik wichtig, daher setze er sich vor allem für die Rentenangeleichung zwischen Ost- und Westdeutschland ein. Er hatte sich seit der Wende der Sozialdemokratie verschrieben, darüber hinaus engagierte er sich als Mitglied der IG Metall, in zahlreichen Vereinen, wie in der Johanniter Unfallhilfe, den Heimatfreunden Zeuthen oder in der Segelgemeinschaft Zeuthen.

Wir trauern um einen unserer aktivsten Weggefährten.

Unser Mitgefühl ist bei seinem Sohn, der Familie und seiner langjährigen Lebensgefährtin.