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Britta Müller zum Krankenhausstrukturfonds: Zukunftsfeste Gesundheitszentren in den Regionen schaffen

Zur nächsten Plenarsitzung des Landtags Brandenburg im Juli bringt die SPD-Fraktion zusammen mit dem Koalitionspartner einen Antrag zur Ko-Finanzierung des vom Bund eingerichteten Krankenhausstrukturfonds ein. Das Land soll danach 15 Millionen Euro aus eigenen Mitteln für Strukturmaßnahmen im Interesse des Gemeinwohls in den Regionen zur Verfügung stellen. Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Britta Müller: „Die Versorgungsstrukturen unserer Krankenhäuser müssen sich der Entwicklung im ländlichen Raum anpassen. Die demografischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich in den kommenden Jahren weiter. 

Dem trägt das Land Rechnung, um ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen und insbesondere kleine Krankenhäuser in strukturschwachen Regionen zu erhalten. Wir wollen sie bedarfsgerecht zu ambulant-stationären Gesundheitsanbietern umbauen. Ziel ist eine hochwertige, gut erreichbare Gesundheitsversorgung für alle Brandenburgerinnen und Brandenburger unabhängig davon, wo sie wohnen."

Hintergrund: Der Krankenhausstrukturfonds aus Bundesmitteln steht für die Umstrukturierung von Krankenhäusern zur Verfügung. Damit Brandenburg die volle Fördersumme von mehr als 15 Millionen Euro beanspruchen kann, muss das Land nochmals 15 Millionen Euro aus eigenen Mitteln aufwenden. Im Land steht die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung im Mittelpunkt der Strukturanpassung. In den Jahren 2017 bis 2020 werden in Brandenburg dafür insgesamt 30,3 Millionen Euro zur Verfügung stehen.