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Fahnenaktion in Potsdam: „NEIN zu Gewalt an Frauen!“: Brandenburger SPD setzt Zeichen gegen häusliche Gewalt

In Brandenburg wurden 2015 insgesamt 4.069 Fälle häuslicher Gewalt erfasst. Laut Expertinnen in der Gewaltschutzarbeit liegt die Dunkelziffer noch deutlich höher. „Jede Gewalttat ist eine zu viel. Alle Frauen haben das Recht auf ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben.“ betont die Potsdamer SPD-Bundestagskandidatin Manja Schüle. „Neben dem unmittelbaren Schutz für betroffene Frauen brauchen wir ein gesellschaftliches Klima, in dem Anstand und der Respekt vor anderen Menschen grundsätzlich wieder einen höheren Stellenwert erhalten. Nur so können wir unser Zusammenleben so gestalten, dass Gewalt gegen Frauen von Anfang an verhindert wird.“ 

Die Brandenburgischen Sozialdemokratinnen arbeiten seit vielen Jahren solidarisch mit Frauennetzwerken, den Fachkräften aus Frauenhäusern und Schutzräumen zusammen und unterstützen deren Arbeit mit und für Frauen. Am 25. November wird die Brandenburger Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen gemeinsam mit der SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz, der Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Potsdam, Ulrike Häfner, und weiteren Gästen um 9.00 Uhr wieder die Fahne „Frei leben – ohne Gewalt“ vor dem Regine-Hildebrandt-Haus in Potsdam hissen. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Die TERRE DES FEMMES Fahnenaktion – NEIN zu Gewalt an Frauen! findet alljährlich am 25. November statt. Der von der UNO seit 1990 offiziell anerkannte Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und beteiligten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo. Der Mut der Mirabal-Schwestern bei ihrem Kampf gegen den Tyrannen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet: „Tür auf! Schutzräume für alle gewaltbetroffenen Frauen.“