SPD SPREE-NEISSE
DAS IST, WAS WIR TUN.

Klara Geywitz zur Unterstützung von Yezidinnen und Yeziden: "Hilfe für Menschen in existenzieller Not"

Der Landtag hat sich heute mit den Stimmen der Fraktionen von SPD, CDU, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen für die Aufnahme von Yezidinnen und Yeziden außerhalb des regulären Asylverfahrens ausgesprochen. Dazu erklärt die SPD-Abgeordnete Klara Geywitz: „Der gemeinsame Antrag der vier Fraktionen im Landtag zeigt, dass es in Grundfragen einen Konsens der Demokraten gibt. Zu diesen Grundfragen gehört die existenzielle Bedrohung ethnisch-religiöser Minderheiten in anderen Staaten und der Umgang damit.

Wir bekennen uns dazu, Hilfe zu leisten für Menschen in Lebensgefahr und in größter Not. Welches Leid die yezidische Gemeinschaft im Nahen Osten erfährt, davon hat die Verleihung des Sacharow-Preises diese Woche im Europäischen Parlament an zwei Angehörige dieser Minderheit Zeugnis abgelegt. Die Preisträgerinnen Nadia Murad und Lamiya Aji Bashar berichteten über Entführung, Versklavung, Vergewaltigung, Misshandlung – vor allem von Kindern und Frauen – durch islamistische Kämpfer. Es ist unmöglich, vor diesem Leid die Augen zu verschließen; und es wäre hartherzig, den Betroffenen nicht zu helfen. Deshalb ist es richtig, dass Brandenburg sich nachdrücklich für eine humanitäre Hilfsaktion des Bundes einsetzt und seine Bereitschaft erklärt, gegebenenfalls selbst ein Aufnahmeprogramm anzustoßen.“