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FDP Bundestagskandidat Staudacher stolpert zwischen höheren Ansprüchen und niederen Beweggründen!

Zur heutigen Veröffentlichung in der Forster Ausgabe der Lausitzer Rundschau „FDP Chef legt Wesemann Rücktritt nahe“, erklärt SPD Geschäftsführer Gerhard Wenzel:

„Die Forderung des FDP Vorsitzenden und FDP-Bundestagskandidaten Jeff Staudacher, der erkrankte Bürgermeister von Forst, Philipp Wesemann, solle aufgrund seiner Erkrankung zurücktreten, offenbart eine zutiefst widerwärtige Geisteshaltung. Überträgt man diese Forderung auf das allgemeine Arbeitsleben, so würde die Existenz tausender Arbeitnehmer, die auch u.a. durch ihre berufliche Tätigkeit erkrankt sind, infrage gestellt werden“, so Wenzel, der zugleich auch als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Cottbus tätig ist.

„Die Entscheidung, ob ein Arbeitsverhältnis aufgrund einer Erkrankung beendet wird, hängt immer noch vom Heilungsprozess und der Zukunftsprognose fachkundiger Ärzte und nicht von einem „Gefühlsmetzger der FDP“ ab. Philipp Wesemann steht am Anfang eines Heilungsprozesses und nicht am Ende. Jeder Arbeitnehmer sollte sich darüber Gedanken machen, ob er selbst so behandelt werden möchte “, so Wenzel weiter.

„Seinen eigenen Darstellungsdrang auf Kosten eines erkrankten Menschen auszuleben, deutet nicht nur auf ein emotionales Problem hin, sondern beschreibt einen „Ich-ling“ im Gewand der angeblich neuen FDP nur all zu passend. Verstand und Anstand gehen bei Staudacher offenbar getrennte Wege. Ihm selbst wünsche ich allzeit beste Gesundheit, damit er nie in den Entscheidungszwang kommt, freiwillig aus dem öffentlichen Dienst ausscheiden zu müssen, weil andere wegen seiner Erkrankung seine Arbeit machen müssen“, schreibt Wenzel dem FDP Bundeskandidaten abschließend ins „Stammbuch“.