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SPD Spree-Neiße hat neuen Vorstand gewählt!

Am vergangenen Freitag wählten die Sozialdemokraten im Spree-Neiße Kreis einen neuen Unterbezirksvorstand für die Dauer von zwei Jahren. Als Vorsitzender wurde Ulrich Freese mit 87,8 % der Stimmen erneut gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende fungieren Hermann Kostrewa (75,6 %) aus Klein Jamno sowie Mario Müller (95,1%) aus Kolkwitz. Helmut Ließ aus Forst wurde erneut zum Kassierer des Unterbezirks gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch Bianca Köcher-Böning aus Burg, Martin Bleidießel aus Klein Loitz, Ralf Hugler und Alexander Fritzke aus Spremberg, Ilse Jannaschk aus Guben, Sarah Zimpel aus Forst sowie Hans-Jürgen Bauer aus Peitz.

Für den neu gewählten Vorstand geht es nun darum, sich im Spree-Neiße Kreis für die anstehenden Bürgmeisterwahlen in Guben, Forst und Drebkau, aber insbesondere auch für die Landratswahl am 22. April gut aufzustellen. Die Nominierung einer/eines Landratskandidaten/-in findet am 09. Februar 2018 in einer Mitgliederversammlung des Unterbezirks in Forst statt.

In seiner Berichterstattung über die vergangenen zwei Jahre standen für Ulrich Freese die Themen Kreisgebietsreform, wirtschaftliche Entwicklung der Leitbranche Bergbau und Energie sowie die Schulentwicklungsplanung im Mittelpunkt. Nach Absage der Kreisgebietsreform ist es für die Sozialdemokraten nach Aussage von Ulrich Freese zwingend erforderlich, dass die Gebietskörperschaften ihre interkommunale Zusammenarbeit zum Wohle der Region intensivieren. Ulrich Freese: "Es ist ein Unding, dass bis heute die groß angekündigte Wirtschaftsregion GmbH immer noch nicht funktionstüchtig ist, ein Geschäftsführer fehlt und somit auf Fördertöpfe, die auf Bundesebene zur Verfügung stehen, nicht zugegriffen werden kann. Dies ist ein Armutszeugnis der CDU-Landräte und des CDU-Oberbürgermeisters von Cottbus."

Natürlich stand auch das am gleichen Tage veröffentlichte Sondierungspapier zwischen CDU/CSU und SPD zur Diskussion. Ulrich Freese: "Mit dem Sondierungspapier wurde der thematischen Rahmen abgesteckt, der Feinschliff, die Regelung von Detailfragen, muss im Zuge von Koalitionsverhandlungen erfolgen. Deshalb ist es wichtig und richtgig, dass der Parteitag am 21.01. hierfür den Weg öffnet."

Die Diskussionsbeiträge machten deutlich, dass diese angedachte Schrittfolge richtig ist und den Mitgliedern am Ende von Koalitionsverhandlungen, wie vor vier Jahren, der Vertragsentwurf zur Abstimmung vorgelegt werden kann.